geschrieben am 20.06 2011
Verrückte Welt: Der
"Stempelanwalt", der vor Ort saß und die Unterlagen eines Kollegen nur zu
„stempeln“ hatte, um die gerichtlicher Vertretung am LG an dem nur er
zugelassen war zu vertreten, kommt, so scheint es, in neuem Kleid daher:
Internationale
Großkanzleien können ihre Stundensätze, insb. in „scheinbar niederwertigeren“
Angelegenheiten nicht mehr durchsetzen.
geschrieben am 14.09 2009
Viel wurde über Versuche, von der billable hour Kultur weg zu kommen, geschrieben. Zuletzt, am beeindruckendsten, zwei Senior-Juristen, einer aus der Anwaltschaft, einer aus dem Unternehmen. (http://www.law.com/jsp/article.jsp?id=1202433261281&hbxlogin=1).
Zugleich sind in vielen Kanzleien die Systeme, das Denken und damit die Kultur so stark auf billable hours abgestellt, vom Auslastungsmonitoring über Boni, von den langjährigen Honorarvereinbarungen, die (glücklicherweise) nicht mehr zu diskutieren waren und daher ein dauerndes Mandatsverhältnis ermöglicht hatten, bis hin zu der eigenen Arbeitsorganisation.