Tag Archives: Frauenquote in Partnerschaften

Umgang mit Generation Y in Anwaltssozietäten

13-Feb-15
Viele Partner aus der Babyboomer-Generation von Sozietäten fragen sich, wie sie mit der neuen Generation umgehen sollen, die ihre Zeit anders einteilen und priorisieren als sie es selber tun würden und getan haben. Sie wollen, dass diese sich ändern und ihrem Schema anpassen. Sie übersehen dabei, dass es sich um einen generationellen Wertekonflikt handelt, der nicht einfach mit Anweisungen oder Incentives überwunden werden kann. Vielmehr muss sich die derzeitige Partnergeneration anders verhalten, wenn sie Erfolg haben will. Dazu gehört: 1. Anerkennen, dass die Prioritäten der jungen Leute andere sind 2. Entscheiden, ob sie damit umgehen wollen, und was es für die Kanzlei bedeutet 3. Ein Projektmanagement einführen, welches es erlaubt, die Projekte so abzuwickeln, dass die Mandanten damit umgehen können. Dazu gehört insb. eine ordentliche Planung des Mandates, eine Kapazitätslogik, eine Beobachtung der Wirtschaftlichkeit, und auch eine Steuerung der Mandantenerwartungen. Dies ist eine neue Herausfordeurng für ein gutes Kanzleimanagement. Kanzleien, die diesen Lernprozess hinter sich haben, und sowohl Generation Y als auch Frauen mit Teilzeitangeboten halten können, haben im Markt Chancen. Allerdings; es geht nicht, ohne dass sich die Partner der BabyBoomer-Generation selber etwas ändern.

Warum gibt es weniger Frauen in Partnerschaften?

17-Mrz-13
In einem Artikel des Handelsblattes (siehe unter Aktuell auf unserer Homepage) fragte der Journalist Herr Holst, woran es liegt, dass es nach wie vor weniger Frauen in die Partnerschaft schaffen, wurde Christoph H. Vaagt befragt. Seine Antwort, es sei eine „kulturelle Systemeigenschaft“ von Partnerschaften, bei der Frauen die Konkurrenz um die Partnerschaft nicht im gleichen Masse mitspielen bereit sind. Dies ist eine echte Herausforderung für das Kanzleimanagement, berührt es doch die kulturelle Identität von Partnerschaften. Warum das so ist, zeigt zum Beispiel ein Vortrag von Prof. Dr. Heidi Möller.